Häufig gestellte Fragen

Tut Akupunktur weh?

Nein. Westliche Patienten haben manchmal Angst, dass Akupunktur Schmerzen verursachen könnte da sie unangenehme Erinnerungen mit Spritzen und Blutentnahmen verbinden. Akupunkturnadeln sind um ein Vielfaches dünner (nur 0.15 - 0.3 mm) und gleichzeitig flexibel. Beim Einstich verursachen sie kaum Schmerzen. Was allerdings beim Stimulieren einer Akupunkturnadel entstehen sollte, ist die so genannte Nadelsensation (De-Qi) die aber gut auszuhalten ist. Dabei empfindet der Patient ein dumpfes, tiefes Gefühl, manchmal auch als Druck beschrieben der sich entlang des Meridians ausbreiten kann.  

 

Kann Akupunktur auch bei Kindern angewendet werden?

Ja. Bei Kindern werden im Gegensatz zu Erwachsenen nur wenige Akupunkturpunkte pro Sitzung behandelt und die Nadeln werden meistens nach dem Setzen und Stimulieren sofort wieder entfernt. Für Kleinkinder werden die chinesische Kräuterheilkunde, Tuina-Massage oder nadelfreie Akupunktur-Formen (Laser-Akupunktur, Shonishin, Kügelchen, Magnete) der Nadel-Akupunktur vorgezogen.

 

Werden Akupunkturnadeln wieder verwendet?

Nein. In westlichen Ländern werden ausschliesslich sterile Einweg-Nadeln verwendet die nach der Behandlung entsorgt werden. Damit kann jedes Ansteckungsrisiko ausgeschlossen werden.

 

Ist eine Behandlung während der Schwangerschaft möglich?

Ja. Erwähnen Sie aber in jedem Fall wenn eine Schwangerschaft besteht. Verschiedene Akupunkturpunkte und Heilkräuter sind während der Schwangerschaft kontraindiziert.  

 

 

© 2004-2010 Hans-Peter Glauser

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